Als Kind folgst du dem Vorbild deines Vaters
und gehst an Ostern munter mit der Mutter
zum Gottesdienst im Geiste Martin Luthers.
Der Pastor redet viel, es singt der Pater.
Heranwachsende Widerstände treten
die Wände der Erziehung unsanft ein.
Das Sein blüht bunter als der alte Schein
des Heiligen. Zu andern Göttern beten
wir dann. Doch plötzlich passiert etwas Ungeplantes,
das alle Gedanken von außen nach innen krempelt
und pogotanzend deine Hybris rempelt.
Du willst nicht fallen und dein Wille ahnt es:
Dein alter Kinderglaube kann dich halten,
sodaß sich langsam deine Hände falten.
Sonntag, 13. Januar 2008
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen